Das Museum von Grosseto e Castiglione della Pescaia
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Archäologie und Landschaft sind die beiden zentralen Anziehungspunkte der Provinz. Auf ihrem Territorium befinden sich in der Tat zwei der wichtigsten archäologischen Zentren: die antiken Städte Roselle und Vetulonia.
Beide sind etruskischen Ursprungs und liegen in symmetrischer Position an den entgegengesetzten Enden der von den Römern Lago Prile genannten Lagune, die später den Namen Lago di Castiglione erhielt. Das archäologische Gebiet Vetulonias erstreckt sich vom aktuellen Stadtkern aus bis hin zu den weiter talabwärts gelegenen Grabstätten. Auf dem Gebiet liegt auch ein neues bürgerliches Museum, welches Isidoro Falchi gewidmet ist. Roselle hingegen bietet dem Besucher ein Museum für Archäologie und Kunst der Maremmen, in welchem ein ganzes Stockwerk dem historischen Vorgänger der Stadt Grosseto gewidmet ist, zunächst als Provinzhauptstadt und dann als Bischofssitz. Der Ausstellungsrundgang des Museum für Archäologie und Kunst der Maremmen zieht sich bis nach Roselle hin, um die Archäologie der Provinz in ihrer Gesamtheit zu dokumentieren.
Vor kurzem hat auch die Geschichte Grossetos mit dem Museumslab eine Ausstellungsfläche in der Stadt gefunden. Das Lab ist von der Universität Siena im Zuge archäologischer Grabungen im Stadtzentrum der Provinzhauptstadt realisiert worden. Den ersten, 1978 durchgeführten Grabungen der selben Universität in der Festung der Medici und dem sienesischen Cassero konnte so ein fester Rahmen verliehen werden.
Das Thema Landschaft findet seinen Ausdruck in dem Regionalpark der Maremmen, dem Museum für Naturgeschichte von Grosseto (im Wiederaufbau) und den unter Schutz gestellten Flächen wie der Diaccia Botrona.
Es fehlen noch die kleineren Museen, die über die gesamte Provinz verstreut sind, mit Ausnahme des Museums für Lokalgeschichte "I. Imberciadori" in Montepescali.
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