Das Museum von Costa d'Argento
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Die an der südlichen Küste der Provinz Grosseto gelegenen Museen beschäftigen sich mit dem Thema Meer. Dabei steht nicht nur der Gesichtspunkt der Umwelt im Vordergrund, sondern auch die Archäologie, Geschichte und lokalen Traditionen. Die spanische Festung des Hafens Porto Santo Stefano beherbergt eine archäologische Dokumentation zur Unterwasserwelt.
Die Fundstücke wurden zufällig gefunden oder stammen aus regulären Grabungen aus den Tiefen zwischen der Küste und den Inseln Giglio und Giannutri. Die beiden Aquarien in Porto Santo Stefano und Talamone widmen sich der Meeres- und Lagunenfauna. Während Räumlichkeiten in der spanischen Festung und in den beiden Aquarien die Tradition der Fischfanges thematisieren (Saal der Maestri d’Ascia).
Ein weiterer Schwerpunkt des Museumsangebotes dieser Gegend liegt in der Archäologie, auch wenn dieses Thema zur Zeit noch nicht in entsprechendem Maße zugänglich ist. Das archäologische Areal der antiken Stadt Cosa-Ansedonia mit seinem staatlichen Museum, welches sich unter öffentlicher Leitung befindet, ist noch nicht in das Museumssystem integriert. Der zweite archäologische Museumspol ist Ortobello.
Dort kann das Bürgerliche Museum mit seinem neuen Sitz in der Polveriera Guzman und die ständige Ausstellung Frontone del Talamone besichtigt werden. In der zuletzt genannten Ausstellung befindet sich eines der bekanntesten etruskischen Denkmäler des antiken Etruriens. Beim vor kurzem in Albinia eröffneten Museum für Bäuerliche Geschichte handelt es sich um ein Museum anderer Art. Es beschäftigt sich mit der zeitgenössischen Landesgeschichte.
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